Ronacher Funktionssanierung
 

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Josephine Baker


Historie & Etablissement Ronacher


Als der ORF 1976 wieder auszog, blieb das Haus bis 1986 vollkommen ungenützt. 1987 wurde das RONACHER zum Zwecke der Revitalisierung in den Verband der VEREINIGTEN BÜHNEN WIEN übernommen, von 1988 bis 199O als Spielstätte für CATS und zwei Opern Uraufführungen genutzt und danach einer Renovierung im kleinen Rahmen unterzogen. Seit 1993 wurde das RONACHER zum Teil verpachtet und diente während der Renovierung des THEATER AN DER WIEN als dessen Ersatzbühne. Mit der Entscheidung, das THEATER AN DER WIEN zur Oper zu machen, wird das RONACHER In Zukunft zur zweiten Spielstätte der großen Musicals der VEREINIGTEN BÜHNEN WIEN. Um den Anforderungen moderner Musicalproduktionen gerecht zu werden, wird das RONACHER bis 2OO8 grundlegend modernisiert.

Ronacher

Das Haus an der Seilerstatte wurde im Jahr 1871 als Wiener Stadttheater ergänzend zum k.k Hof-Burgtheater erbaut und ein Jahr später eröffnet. 1884 brannte das Theater innen gänzlich aus. Die Ruine wurde von Anton Ronacher gekauft, der daraus ein Varietetheater mit Bewirtung und angeschlossenem Hotel machte. Jahrelang dominierten Tänzerinnen, Zauberer, Akrobaten und Illusionisten das Theater. Einer der Höhepunkte war der Auftritt von Josephine Baker Im Jahr 1932. Mit den 3Oer Jahren begann jedoch auch das Ende des Varietes im RONACHER, bedingt vor allem durch das Auftrittsverbot für jüdische Künstler. Nach dem Krieg diente die Bühne als Ersatz für das zerstörte Burgtheater und wurde zwischen 1955 und 196O wieder als Variete-Theater genutzt. 196O wurde das RONACHER geschlossen und der ORF übernahm das Haus als Studio- und Bühnenraum.